27.03.2017

Sillenstede veranstaltet Grundschul - Cup 2017

   

 “Wahnsinnige Stimmung” und “Gänsehautatmosphäre” in der Sillensteder Turnhalle. 10 Mannschaften aus allen Grundschulen der Stadt Schortens spielten um den 3. Schortenser Grundschul -  Cup. Erneut taten sich die Grundschule, Schulverein und der TuS Sillenstede zusammen und organisierten den, inzwischen zum Highlight gewordenem Schulfußball - Cup.

Frieslands Kreisvorsitzender Heinz Lange stieß noch zum Turnier dazu und bedachte bei der Siegerehrung noch je einen Futsal Ball für jedes Team. „Ich bin inzwischen beinahe Dauergast in Sillenstede. Ich bekomme vom TuS Sillenstede viele positive Zeichen. Die Kooperation zwischen Schule, Elternverein und TuS Sillenstede ist vorbildlich. Danke, dass Ihr ein so tolles Turnier auf die Beine stellt.”, lobte Lange alle Beteiligten für ihr Engagement.

Sehr ausgeglichen und Spannend verliefen die Spiele. In der Endrunde wurden bis auf ein Platzierungsspiel alle Spiele im 7-Meterschießen entschieden. Völlig von den Socken war Walter Flägel, der sich schon lange Jahre um die Schul – AG in Sillenstede kümmert. Seine beiden Sillensteder Grundschulteams machten den Turniersieg unter sich aus. „Das ich das noch erleben durfte, ist ein weiteres Highlight in meinem Leben.“, sagte Flägel. Turniersieger wurde nach einem spannenden Finale das jüngere Team der Grundschule Sillenstede.

Neben Siegerpokalen kam es noch zu besondere Ehrungen:
1. VGS Glarum war die jüngste Schulklasse. Die gesamte 2. Klasse hat der Cup als Klassenausflug genutzt. Alle Kinder, die nicht aktiv dabei waren erhielten dafür eine zusätzliche Trophäe.
2. Jüngster Spieler wurde Mathis Beck aus Glarum.
3. Torjäger des Turnieres: Adrian Borgass von der VGS Sillenstede II mit 6 Treffern.
4. Bester Torwart wurde Ezzat Grozi von der VGS Roffhausen.
5. Auffälligster Spieler: Klaus Mhilli von der VGS Schortens/Plaggestraße.

„Eine 4. Auflage des Schulturniers wird es im nächsten Jahr auf jeden Fall geben.“, so Florian Donat, der mit Tim Rehmert und Kai Schaffranek das Orga-Team vom TuS Sillenstede bildete. Als Schiedsrichter waren Daniel Kronsbein, ThorstenWiesner und Jan Wanowius, ebenfalls vom TuS Sillenstede, im Einsatz.

Verantwortlich für das leibliche Wohl waren Annette Muschalik vom Schulverein sowie die Fußballeltern Karina Lagumdzic, Martina Hovemann und Ruth Antweiler.

 

                                                                                              Dieter Engel

                                                                                              Pressewart

15.02.2017

Aktion Danke Schiri - Walter Flägel wird geehrt

„Danke Schiri“ – diese zwei Worte fallen auf Deutschlands Sportplätzen viel zu wenig, standen dafür aber um so nachdrücklicher über einer Ehrungsveranstaltung der DEKRA und des Niedersächsischen Fußballverbandes am vergangenen Wochenende in Barsinghausen.

„Schiedsrichter machen nicht irgendeinen Job, um damit Geld zu verdienen. Ihr Spesensatz liegt deutlich unter dem Mindestlohn. Schiedsrichter stehen aus Überzeugung für Fair-Play ein und ermöglichen Fußballern einen geordneten Spielbetrieb. Stellvertretend für alle Schiedsrichter in Niedersachsen ehren wir heute 12 Kameradinnen und Kameraden, die durch besonderen Einsatz aufgefallen sind, die mit Leidenschaft ihrer Aufgabe nachgehen und sagen zu ihnen voller Stolz ´Danke Schiri´“, so begrüßte der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschusses Bernd Domurat (Wilhelmshaven) die Preisträger und Gäste im Besucherbergwerk Barsinghausen.

Zu diesen 12 gehörte auch Walter Flägel vom TUS Sillenstede. Seine Verdienste würdigte der Vorsitzende des Bezirksschiedsrichterausschusses Weser Ems Georg Winter: „Wir haben Walter Flägel aus den Vorschlägen der Kreise ausgewählt, weil er trotz seines Alters mit 72 Jahren, als ältester Teilnehmer in der Rubrik Ü50, noch aktiv ist. Wenn auch heute mehr in der Halle ist Walter seit über 40 Jahren Schiedsrichter. Ausschlaggebend war aber auch, dass er trotz seiner gesundheitlichen Einschränkung der Schiedsrichterei treu geblieben ist. Weiterhin unterstützt Walter junge Schiedsrichter in seinem Kreis und ist jahrelang fester Bestandteil beim Hallenturnier für Schiedsrichterauswahlmannschaften des Bezirkes Weser Ems, das der Kreis Friesland seit 38 Jahren ausrichtet.“

„Danke Schiri“ ist der Titel einer bundesweiten Ehrungsaktion des DFB, die durch die DEKRA unterstützt wird. Die DEKRA zeigt dabei einmal mehr, dass sie nicht nur die Schiedsrichter der Bundesliga unterstützt, sondern auch den Regelhütern im Amateursport verbunden ist.  Der Leiter der Niederlassung Hannover, Andreas Gugat, dazu: „Die Unparteiischen und wir Sachverständige haben vieles gemeinsam. Wir stehen für Unabhängigkeit und Sicherheit, Sie auf dem Platz, wir im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz“.

Den Stellenwert ihrer Ehrung konnten die Preisträger auch an den Grußworten von NFV-Präsident Karl Rothmund erkennen, der eine Parallele zwischen den Preisträgern und dem Veranstaltungsort, dem Zechensaal des Besucherbergwerks Barsinghausen, zog: „Dieses Bergwerk ist Jahrzehnte nach seiner Stilllegung mit viel ehrenamtlichem Einsatz zu einem Besucherbergwerk gemacht worden. Hier trifft Ihr ehrenamtlicher Einsatz im Sport auf andere Ehrenamtliche. Die DEKRA ist uns dafür ein guter Partner.“

Neben Urkunden und Präsenten, erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger  einen Gutschein für eine Übernachtung im Sporthotel Fuchsbachtal des Verbandes. Auf diese Weise sollen auch die Partnerinnen und Partner einen Ausgleich dafür erhalten, dass die Schiedsrichter so oft auf dem Platz stehen und nicht zu Hause sind.

Für Walter Flägel gab es noch eine besondere Auszeichnung. Er wurde vom Verbandsschiedsrichterausschuss als niedersächsischer Sieger in der Kategorie Ü50 auserkoren und darf an der Bundesehrung von DFB und DEKRA im Mai teilnehmen, bei der auch das Spiel zwischen RB Leipzig und Bayern München besucht wird.

Abgerundet wurde der Tag mit einer Einfahrt in den Klosterstelle, 100 Meter unter dem Deister. Die Schiedsrichter bekamen einmal einen ganz anderen Blick auf Barsinghausen, denn sonst sehen sie oft nur die Sportanlagen. Und auch zum Sponsor DEKRA passte die Einfahrt, denn die Bedeutung von Maßnahmen zur Arbeitssicherheit wurde unter Tage deutlich vor Augen geführt.

Walter Flägel zeigte sich erfreut über die Ehrung:  „Ich muss erst einmal eine Nacht drüber schlafen, um das Ganze zu realisieren“ und begründete ihre sportliche Leidenschaft auch gleich: „Schiedsrichter zu sein bedeutet für mich, da zu sein für diese Sportart (Fußball), die mich seit frühester Jugend begeisterte. Ich habe mich als Aktiver, Trainer und als Schiedsrichter seit über vier Jahrzehnten dafür eingesetzt“

11.02.2017

Namenssuche für den neuen Fußballgroßkreis geht weiter

Die fünf NFV-Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven werden sich wie berichtet zum 1. Juli 2018 zu einem neuen  Großkreis zusammenschließen. Die fünf Kreisvorsitzenden, die das Projekt vorangetrieben haben und die laufenden Abstimmgespräche in den einzelnen Ausschüssen koordinieren, haben sich natürlich zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern in den einzelnen Kreisen auch Gedanken darüber gemacht, welchen Namen der neue Fußballkreis erhalten soll.

Zudem wurden noch im alten Jahr die Vereine angeschrieben, entsprechende Vorschläge über ihre Vereinsmitglieder einzureichen. Viele beachtenswerte Namensvorschläge erreichten das Sportbüro in Westerstede. Leider war keine Namensbezeichnung darunter, welche die Kreisvorsitzenden restlos überzeugen konnte. Das "Brainstorming" für die Verantwortlichen geht also weiter. Diese würden sich aber auch sehr freuen, wenn  weitere interessante Vorschläge mitgeteilt werden könnten.Unter allen Einsendern wurden nunmehr 20 x 2 Eintrittskarten für das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem SV Darmstadt 98 am 4. März in Bremen verlost. Reiner Ahlers (1. FC Nordenham), Markus Berg (TuS Westerloy), Johannes Bölsing (GVO Oldenburg), Torsten zur Brügge (SW Oldenburg), Axel Bürger (SVE Wildenloh), Andreas Gentsch (Heidmühler FC), Oliver Gerdes (SV Ofenerdiek), Mirco Gollenstede (SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor), Roland Hibbeler (TuS Obenstrohe), Andreas Janßen (SV Friedrichsfehn), Kai Kruse (STV Wilhelmshaven), Wilfried Luers (TuS Jaderberg), Jens Meier (SV Wilhelmshaven), Gerold Müller (SV Gotano), Marc Nienaber (VfB OLdenburg), Ralf Pöpken (FSV Warfleth), Hans Schütz (BV Bockhorn), Guido Stolle (TuS Ekern), Reinhard Tilgner (SW Oldenburg) sowie Hauke Ukena (1. FC Ohmstede) dürfen sich mit Begleitung auf diese Begegnung freuen.

10.02.2017

Fusion der 5 Kreise zur Saison 2017/2018

Die Vorsitzenden der fünf Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven haben in ihrer letzten Arbeitssitzung beschlossen, den Zusammenschluss zu einem Großkreis zum 1. Juli 2018 wirksam werden zu lassen. Der gemeinsame Fusionskreistag ist für den 30.06.2018 in Spohle vorgesehen. Zuvor finden in den Alt-Kreisen die Auflösungskreistage statt. Unklar ist noch die Namensgebung des neuen Großkreises.

Auch der bei den Vereinsmitgliedern ausgeschriebene Wettbewerb brachte nicht die zündende Idee. Vorausgegangen waren dem erwarteten Abstimmergebnis die im Sommer 2015 gefassten Kreistagsbeschlüsse zur Aufnahme von Fusionsgesprächen sowie der im Mai 2016 erfolgte Schulterschluss auf einen gemeinsamen Spielbetrieb mit Beginn der Fußballsaison 2017/2018.

Intensive Gespräche der Fusionspartner haben in den einzelnen Fachausschüssen in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden, die nunmehr den erfolgreichen Weg in das Reformvorhaben geebnet haben.

11.05.2016

Fußballkreise beschließen gemeinsamen Spielbetrieb

Die geschäftsführenden Vorstände der Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven haben auf einer gemeinsamen Arbeitstagung am Wochenende in Bad Zwischenahn die Durchführung eines gemeinsamen Spielbetriebes ab der Saison 2017/2018 im Senioren - und Juniorenbereich einstimmig beschlossen, und zudem den laufenden Spielbetrieb der Juniorinnen und der Frauen der fünf Fußballkreise bestätigt. Auf der Basis des Beschlusses zum gemeinsamen Spielbetrieb fußt die angestrebte Fusion der fünf beteiligten Fußballkreise zum 1. Juli 2017.

Ursprünglich sollte auch noch der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst zum neuen Großkreis gehören. Das scheiterte dort aber am Widerstand von vielen Vereinen und Teilen des Kreisvorstandes. Ab der Saison 2017/2018 hat es Folgen für den Spielbetrieb im Juniorenbereich. Gemeinsame Ligen auf Kreisebene mit dem Kreis Oldenburg/Land-Delmenhorst wird es dann nur noch im Juniorinnenbereich geben. Dafür werden die Juniorenmannschaften aus Friesland und Wilhelmshaven eingebunden, die bis jetzt in eigenen Ligen spielen. Im Frauenbereich spielen die Mannschaften bereits seit einigen Jahren im gemeinsamen Spielbetrieb der fünf Kreise. Der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst wurde bereits darüber informiert, dass der gemeinsame Spielbetrieb im Juniorenbereich zum Ende der Spielzeit 2016/2017 gekündigt wird.

 

Im Herrenbereich wird es zur Saison 2017/2018 neue Spielklasseneinteilungen geben. An der Spitze steht die Fusionsliga, die mit 16 Mannschaften vertreten sein wird. Die neue Fusionsliga, die von der Struktur her der ehemaligen Bezirksklasse entspricht, setzt sich aus Mannschaften der Kreisliga II, III und den Absteigern aus der Bezirksliga zusammen. Zudem wird es noch Relegationsspiele der Meister der 1. Kreisklassen Friesland/Wilhelmshaven, Ammerland, Oldenburg-Stadt und der Wesermarsch geben. Unterhalb der Fusionsliga wird es die Fusionsklasse A, aufgeteilt in Nord und Süd, geben. Diese Klasse entspricht den jetzigen Kreisligen. In den Fusionsklassen B bis D finden sich die Kreisklassenmannschaften, die auch weiterhin regionsbezogen eingeteilt werden. Somit wird es in den unteren Bereichen keine großartigen Veränderungen geben.

   

Im Juniorenbereich sollen an der Spitze der Ligen bei den A-, B- und C-Junioren Kreisligen stehen, in denen Mannschaften aus allen fünf Kreisen antreten. Bei den D-Junioren soll eine derartige Kreisliga erst mit dem Beginn der Rückrunde starten. Die Kreisklassen darunter werden auch nach regionalen Gesichtspunkten gebildet. Bisher traten die Oldenburger A-, B- und C-Juniorenmannschaften in der Kreisklasse und in der D-Junioren-Leistungsklasse gegen Teams aus dem Landkreis Oldenburg und Delmenhorst an, ab 2017 könnten die Gegner auch aus den anderen ‚Altkreisen‘ kommen. Die Einteilung richtet sich im Wesentlichen nach den Mannschaftsmeldungen der Vereine, die aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorhersehbar sind. Eine E-Junioren-Kreisliga ist derzeit nicht geplant, könnte aber noch eingerichtet werden, wenn erst einmal der gemeinsame Spielbetrieb ins Laufen gebracht wurde. Bei den Juniorinnen gestaltet sich der Neuanfang einfacher, da schon jetzt die Mannschaften aller fünf Kreise plus der Teams aus Oldenburg-Land/Delmenhorst in gemeinsamen Ligen spielen. Ziel ist es, für alle Mannschaften einen möglichst attraktiven Spielbetrieb zu gestalten, und Mehrfachspiele gegen gleiche Teams innerhalb einer Spielzeit zu vermeiden. Bei allen Spielstaffeln unterhalb der Kreisliga wird der regionale Aspekt nicht außer Acht gelassen.

Die Vereine werden rechtzeitig vor Beginn der kommenden Saison die Ausschreibungen für die Spielzeit 2016/2017 mit den entsprechenden Qualifikationsmerkmalen für die einzelnen Spielklassen ab 2017/2018 erhalten.

Sehr erfreut zeigte sich der Wilhelmshavener Kreisvorsitzende Uwe Reese von der angestrebten Zusammenarbeit des kommenden Großkreises. "Der demografische Wandel macht in der Jadestadt nicht Halt. Mit unseren sechs verbliebenen Vereinen macht es auf die Dauer keinen Sinn einen eigenen Fußballkreis aufrecht zu erhalten."

Auch Heinz Lange, 1. Vorsitzender des NFV-Kreis Friesland, zeigte sich mit dem Ergebnis des gemeinsamen Spielbetriebes zufrieden. „Weit im Vorfeld haben wir unseren Vereinen die Konstellationen des gemeinsamen Spielbetriebes vorgestellt. Wir haben einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Der gemeinsame Spielbetrieb war jedoch erst der erste Schritt.“

Auch wenn jetzt der gemeinsame Spielbetrieb beschlossene Sache ist, wird die große Fusion der fünf Fußballkreise nicht aus den Augen gelassen. „Der 01. Juli 2017 ist weiterhin unser Ziel die angestrebte Fusion durchzuführen. Erste Gespräche wird es wieder direkt nach der Sommerpause mit den Kreisvorsitzenden geben.“, ergänzte Heinz Lange.

Auch wenn zunächst alles Neue mit argwöhnischen Augen betrachtet wird, bleibt es doch dabei: Das Runde muss ins Eckige, ein Spiel geht 90 Minuten und Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Es ändert sich im Grunde nichts, nur das die fünf Fußballkreise mit ihrer richtungsweisenden Entscheidung  in dem Fußball weiterhin eine bessere Zukunft geben wollen.

 

Dieter Engel

Pressewart

Seite zuletzt aktualisiert am: 15.04.2017

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