11.02.2017

Namenssuche für den neuen Fußballgroßkreis geht weiter

Die fünf NFV-Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven werden sich wie berichtet zum 1. Juli 2018 zu einem neuen  Großkreis zusammenschließen. Die fünf Kreisvorsitzenden, die das Projekt vorangetrieben haben und die laufenden Abstimmgespräche in den einzelnen Ausschüssen koordinieren, haben sich natürlich zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern in den einzelnen Kreisen auch Gedanken darüber gemacht, welchen Namen der neue Fußballkreis erhalten soll.

Zudem wurden noch im alten Jahr die Vereine angeschrieben, entsprechende Vorschläge über ihre Vereinsmitglieder einzureichen. Viele beachtenswerte Namensvorschläge erreichten das Sportbüro in Westerstede. Leider war keine Namensbezeichnung darunter, welche die Kreisvorsitzenden restlos überzeugen konnte. Das "Brainstorming" für die Verantwortlichen geht also weiter. Diese würden sich aber auch sehr freuen, wenn  weitere interessante Vorschläge mitgeteilt werden könnten.Unter allen Einsendern wurden nunmehr 20 x 2 Eintrittskarten für das Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem SV Darmstadt 98 am 4. März in Bremen verlost. Reiner Ahlers (1. FC Nordenham), Markus Berg (TuS Westerloy), Johannes Bölsing (GVO Oldenburg), Torsten zur Brügge (SW Oldenburg), Axel Bürger (SVE Wildenloh), Andreas Gentsch (Heidmühler FC), Oliver Gerdes (SV Ofenerdiek), Mirco Gollenstede (SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor), Roland Hibbeler (TuS Obenstrohe), Andreas Janßen (SV Friedrichsfehn), Kai Kruse (STV Wilhelmshaven), Wilfried Luers (TuS Jaderberg), Jens Meier (SV Wilhelmshaven), Gerold Müller (SV Gotano), Marc Nienaber (VfB OLdenburg), Ralf Pöpken (FSV Warfleth), Hans Schütz (BV Bockhorn), Guido Stolle (TuS Ekern), Reinhard Tilgner (SW Oldenburg) sowie Hauke Ukena (1. FC Ohmstede) dürfen sich mit Begleitung auf diese Begegnung freuen.

10.02.2017

Fusion der 5 Kreise zur Saison 2017/2018

Die Vorsitzenden der fünf Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven haben in ihrer letzten Arbeitssitzung beschlossen, den Zusammenschluss zu einem Großkreis zum 1. Juli 2018 wirksam werden zu lassen. Der gemeinsame Fusionskreistag ist für den 30.06.2018 in Spohle vorgesehen. Zuvor finden in den Alt-Kreisen die Auflösungskreistage statt. Unklar ist noch die Namensgebung des neuen Großkreises.

Auch der bei den Vereinsmitgliedern ausgeschriebene Wettbewerb brachte nicht die zündende Idee. Vorausgegangen waren dem erwarteten Abstimmergebnis die im Sommer 2015 gefassten Kreistagsbeschlüsse zur Aufnahme von Fusionsgesprächen sowie der im Mai 2016 erfolgte Schulterschluss auf einen gemeinsamen Spielbetrieb mit Beginn der Fußballsaison 2017/2018.

Intensive Gespräche der Fusionspartner haben in den einzelnen Fachausschüssen in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden, die nunmehr den erfolgreichen Weg in das Reformvorhaben geebnet haben.

11.05.2016

Fußballkreise beschließen gemeinsamen Spielbetrieb

Die geschäftsführenden Vorstände der Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven haben auf einer gemeinsamen Arbeitstagung am Wochenende in Bad Zwischenahn die Durchführung eines gemeinsamen Spielbetriebes ab der Saison 2017/2018 im Senioren - und Juniorenbereich einstimmig beschlossen, und zudem den laufenden Spielbetrieb der Juniorinnen und der Frauen der fünf Fußballkreise bestätigt. Auf der Basis des Beschlusses zum gemeinsamen Spielbetrieb fußt die angestrebte Fusion der fünf beteiligten Fußballkreise zum 1. Juli 2017.

Ursprünglich sollte auch noch der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst zum neuen Großkreis gehören. Das scheiterte dort aber am Widerstand von vielen Vereinen und Teilen des Kreisvorstandes. Ab der Saison 2017/2018 hat es Folgen für den Spielbetrieb im Juniorenbereich. Gemeinsame Ligen auf Kreisebene mit dem Kreis Oldenburg/Land-Delmenhorst wird es dann nur noch im Juniorinnenbereich geben. Dafür werden die Juniorenmannschaften aus Friesland und Wilhelmshaven eingebunden, die bis jetzt in eigenen Ligen spielen. Im Frauenbereich spielen die Mannschaften bereits seit einigen Jahren im gemeinsamen Spielbetrieb der fünf Kreise. Der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst wurde bereits darüber informiert, dass der gemeinsame Spielbetrieb im Juniorenbereich zum Ende der Spielzeit 2016/2017 gekündigt wird.

 

Im Herrenbereich wird es zur Saison 2017/2018 neue Spielklasseneinteilungen geben. An der Spitze steht die Fusionsliga, die mit 16 Mannschaften vertreten sein wird. Die neue Fusionsliga, die von der Struktur her der ehemaligen Bezirksklasse entspricht, setzt sich aus Mannschaften der Kreisliga II, III und den Absteigern aus der Bezirksliga zusammen. Zudem wird es noch Relegationsspiele der Meister der 1. Kreisklassen Friesland/Wilhelmshaven, Ammerland, Oldenburg-Stadt und der Wesermarsch geben. Unterhalb der Fusionsliga wird es die Fusionsklasse A, aufgeteilt in Nord und Süd, geben. Diese Klasse entspricht den jetzigen Kreisligen. In den Fusionsklassen B bis D finden sich die Kreisklassenmannschaften, die auch weiterhin regionsbezogen eingeteilt werden. Somit wird es in den unteren Bereichen keine großartigen Veränderungen geben.

   

Im Juniorenbereich sollen an der Spitze der Ligen bei den A-, B- und C-Junioren Kreisligen stehen, in denen Mannschaften aus allen fünf Kreisen antreten. Bei den D-Junioren soll eine derartige Kreisliga erst mit dem Beginn der Rückrunde starten. Die Kreisklassen darunter werden auch nach regionalen Gesichtspunkten gebildet. Bisher traten die Oldenburger A-, B- und C-Juniorenmannschaften in der Kreisklasse und in der D-Junioren-Leistungsklasse gegen Teams aus dem Landkreis Oldenburg und Delmenhorst an, ab 2017 könnten die Gegner auch aus den anderen ‚Altkreisen‘ kommen. Die Einteilung richtet sich im Wesentlichen nach den Mannschaftsmeldungen der Vereine, die aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorhersehbar sind. Eine E-Junioren-Kreisliga ist derzeit nicht geplant, könnte aber noch eingerichtet werden, wenn erst einmal der gemeinsame Spielbetrieb ins Laufen gebracht wurde. Bei den Juniorinnen gestaltet sich der Neuanfang einfacher, da schon jetzt die Mannschaften aller fünf Kreise plus der Teams aus Oldenburg-Land/Delmenhorst in gemeinsamen Ligen spielen. Ziel ist es, für alle Mannschaften einen möglichst attraktiven Spielbetrieb zu gestalten, und Mehrfachspiele gegen gleiche Teams innerhalb einer Spielzeit zu vermeiden. Bei allen Spielstaffeln unterhalb der Kreisliga wird der regionale Aspekt nicht außer Acht gelassen.

Die Vereine werden rechtzeitig vor Beginn der kommenden Saison die Ausschreibungen für die Spielzeit 2016/2017 mit den entsprechenden Qualifikationsmerkmalen für die einzelnen Spielklassen ab 2017/2018 erhalten.

Sehr erfreut zeigte sich der Wilhelmshavener Kreisvorsitzende Uwe Reese von der angestrebten Zusammenarbeit des kommenden Großkreises. "Der demografische Wandel macht in der Jadestadt nicht Halt. Mit unseren sechs verbliebenen Vereinen macht es auf die Dauer keinen Sinn einen eigenen Fußballkreis aufrecht zu erhalten."

Auch Heinz Lange, 1. Vorsitzender des NFV-Kreis Friesland, zeigte sich mit dem Ergebnis des gemeinsamen Spielbetriebes zufrieden. „Weit im Vorfeld haben wir unseren Vereinen die Konstellationen des gemeinsamen Spielbetriebes vorgestellt. Wir haben einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Der gemeinsame Spielbetrieb war jedoch erst der erste Schritt.“

Auch wenn jetzt der gemeinsame Spielbetrieb beschlossene Sache ist, wird die große Fusion der fünf Fußballkreise nicht aus den Augen gelassen. „Der 01. Juli 2017 ist weiterhin unser Ziel die angestrebte Fusion durchzuführen. Erste Gespräche wird es wieder direkt nach der Sommerpause mit den Kreisvorsitzenden geben.“, ergänzte Heinz Lange.

Auch wenn zunächst alles Neue mit argwöhnischen Augen betrachtet wird, bleibt es doch dabei: Das Runde muss ins Eckige, ein Spiel geht 90 Minuten und Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Es ändert sich im Grunde nichts, nur das die fünf Fußballkreise mit ihrer richtungsweisenden Entscheidung  in dem Fußball weiterhin eine bessere Zukunft geben wollen.

 

Dieter Engel

Pressewart

Seite zuletzt aktualisiert am: 16.03.2017

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